Week #28

Sieben Tage in Rom

Es sind nur sieben Tage, seit ich die Einschränkungen, die die italienische Regierung ihrer Bevölkerung auferlegt hat, miterlebe. Und das zu allererst: Es ist nicht so schlimm, diese Einschränkungen ein- und auszuhalten, wie es sich an manchen Stellen anhören mag. Ich vergesse dabei nicht, dass während hier das Coronavirus tobt, andernorts Kriege toben. Menschen in Flüchtlingslagern weit Schlimmeres auszuhalten haben. Naturkatastrophen überwunden werden müssen. Menschen und Tiere viel Leid ertragen müssen. Aus welchen Gründen auch immer. Viel länger als sieben Tage!

Dennoch wird es mir hoffentlich niemand verübeln, wenn ich meine ganz persönliche Story „aufzoome“. Und die ist die Geschichte eines luxuriösen, wenig belasteten Daseins im goldenen Käfig der Verordnung #Iorestoacasa! Und wo ließe es sich besser auf hohem Niveau leiden, als in der ewigen Stadt?

Im Angesicht des Leids, welches das Virus aktuell über manche Familien gebracht haben mag, spreche ich hiermit mein Mitgefühl aus und zolle all diejenigen Respekt, die mithelfen, die Situation erträglich zu gestalten.


08.03.2020 +++ News +++ Bewegungsfreiheit für 16 Millionen Italiener eingeschränkt +++ Norditalien wird abgeriegelt +++ Kinos, Museen, Kunsthallen sind geschlossen +++ Schließung von Schulen, Kindergärten und Universitäten bis zum 15. März

Am Sonntag war noch alles gut!

Wie immer auf meiner Reise, suche ich für meinen sportlichen Ausgleich eine Rennradgruppe. Diesmal entsteht der Kontakt in einem kleinen Fahrradshop, in den ich mehr zufällig hineingestolpert war. Ich starte mit meinem Standardsatz: „Scusi. Non parlo italiano. Solo inglese…”. Simone, der junge Mann hinter dem Tresenschaltet sofort um. „We meet on Sunday at 8:30 to (h)ave a group ride. Come and join.”

Okay, denke ich. Das ist eine prima Chance Anschluss zu finden. Simone, hat mir auch versprochen, dass alle langsam fahren werden. Was ich ihm nicht abkaufe. Mit solchen Radfahrern habe ich meine Erfahrungen. Ich bin trotzdem erleichtert. Ich freue mich trotz der Corona-Situation meinen Alltagsroutinen nachgehen zu können.

Am Sonntagfrüh scheint die Sonne. Ich mache mich auf den Weg zum Treffpunkt. Sechs Herren in bestem Shape warten dort auf mich. „Buon giorno, tu è Patrizia?“ „Si, sono Patrizia!“ Da ich in meinem halbprofessionellen Rennrad-Outfit den Herren in nichts nachstehe, werden auch keine weiteren Fragen gestellt. „Andiamo!“, ruft einer. Und los geht’s.

Herrenmannschaft „Lazzaretti“

Innerlich halte ich die Luft. Die Luft, die mir bald ausgehen wird! Die Jungs werden wohl kaum auf eine Dame mit moderater Durchschnittsgeschwindigkeit warten. Und außer mir hat sich keine weitere Frau blicken lassen. „Hmmm…. Das wird seine Gründe haben“, grübele ich noch, während wir uns durch die Vorstadtstraßen, raus aus der Stadt bewegen. 

Nach der Ausfahrt bin ich glücklich und dankbar. Wenn ich wenigsten meinen Sport weitermachen kann, dann ist das mit der geschlossenen Sprachschule auch nicht so schlimm. Auch sonst macht sich niemand Gedanken um Corona und ggf. weitere Einschränkungen.

09.03.2020 +++ News +++ Ganz Italien wird zum Sperrgebiet erklärt +++ Sportbetriebe werden geschlossen +++ Sicherheitsabstand zwischen Menschen von mindesten 1m ist einzuhalten +++ Restaurants geöffnet bis 18 Uhr +++ Aufstände in Gefängnissen

Am Montag fasse ich noch Mut!

Am Montagfrüh mache ich mich auf den Weg zur Sprachschule. Ich habe eine Nachricht erhalten, dass man versuchen will den Unterricht per Skype weiterzuführen. Ein Lichtblick. In der Schule treffe ich auch Luz, meine argentinische Klassenkameradin wieder. Wir organisieren mit der Schulleitung jeweils Einzelstunden per Skype für den nächsten Tag.

Luz und ich sind guter Dinge. Ein kleiner Sightseeing-Ausflug zum ‚Castel Sant’ Angelo‘ oder zur ‚Piazza di Spagna‘ wird uns aufheitern. Die Sonne scheint. Eine frische Brise weht uns um die Ohren. Ein herrlicher Tag. Wir laufen herum, essen ‚gelato‘ und trinken ‚caffè‘.

Mit Abstand das beste Gelato: Bei ‚Guttilla‚

Alle Museen und Kunsthallen haben geschlossen. Wir schauen uns noch ungläubig an: „Hmm… they really take it serious!“. Die Stadt und die großen Plätze sind auffällig leer. Einige Touristen, die wie wir, ihr Glück versuchen. Die Geschäfte sind geöffnet. Allerdings herrscht wenig Betrieb. „Eigentlich“, denke ich, „ist dieser Zustand sehr angenehm“. Und doch unheimlich zugleich.

Noch gut gelaunt vor dem „Castel Sant‘ Angelo“

Am gleichen Abend mache ich mich auf den Weg in mein neues Sportstudio. Pilates-Kurs steht auf meinem Programm. Doch ich stehe vor einem verschlossenen Tor. Ich bin enttäuscht. Denke wieder, dass es nun doch ernster ist, als ich angenommen hatte. Mit hängenden Ohren mache ich mich wieder auf den Heimweg.

Mittlerweile gibt es über 7300 Coronavirus-Fälle im Land, ein Zuwachs von fast 1500 innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, erhöhte sich um mehr als die Hälfte auf 366.

10.03.2020 +++ News +++ Erlass des Decreto#Iorestoacasa +++ Schließung von Schulen, Universitäten bis 03. April ausgeweitet +++ Mehr Restaurants und Cafés schließen +++ Entspannte Stimmung in der Hauptstadt Rom +++ Einbruch des DAX

Am Dienstag gibt es etwas Zeit!

Nachdem ich meine erste Einzelstunde Italienisch-Unterricht per Skype hinter mir habe, brauche ich dringend ‚un caffè‘. Puuhh. Ganz schön anstrengend. So eine Einzelstunde ist ziemlich herausfordernd. Jetzt muss ich entspannen. 

Mit eigener Kaffeerösterei: Das ‚Marziali 1922‘

Also schlendere ich die Via delle Isole runter zum ‚Marziali‘. Es ist heute richtig warm und sonnig. „Herrlich“ murmele ich vor mich hin, „wenn das Wetter so bleibt, dann ist es auf jeden Fall besser als zuhause in Deutschland!“ 

Luz ist auch ganz pünktlich. Wir treffen uns zum ‚Lunch‘ im Marziali. Dort sitzen schon einige Leute. „Na, so schlimm kann es ja nicht sein. Wenn die hier noch offen haben…!“ Wir sitzen draußen an der schönen Piazza Caprera. Essen typisch italienisch und lassen uns die Sonne auf den Pelz brennen.

Anschließend fahren wir in die Stadt. Luz will noch ein paar schöne Dessous einkaufen. Und ich werde ihr beratend zur Seite stehen. Wir wandern die Via del Corso einmal auf, einmal ab. Hier und dort schlüpfen wir in die Geschäfte und schauen, was es Interessantes gibt. Wir sind nicht die Einzigen. „Was ist denn nun mit dem ‚Io resto a casa‘?“, frage ich mich.

Sightseeing mit Luz

Den Nachmittag verbringe ich zuhause. Um den schönen Garten meines Appartamento zu genießen, brauche ich keine Ausgangssperre! Wie jeden Abend verfolge ich die Nachrichten. Komme ins Grübeln. Wie schlimm ist es wirklich?

Innerhalb von 24 Stunden wurden 1800 neue Ansteckungsfälle registriert, insgesamt sind fast 9200 Italiener mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Toten ist um fast 100 auf 463 gestiegen. Tödlich verläuft die Erkrankung vor allem für viele Ältere. Mehr als 40 Prozent der Verstorbenen waren älter als 80.

11.03.2020 +++ News +++ Restaurants, Cafés, Geschäfte müssen schließen +++ Lebensmittelhandel und Apotheken dürfen öffnen +++ Personen müssen Abstand von mindestens 1 Meter halten +++ Massenhafte Stornierungen von Hotelbuchungen

Am Mittwoch ist es dann soweit.

An diesem Morgen schlafe ich lange und bin guter Dinge. Nach der Einzelstunde mit meiner Lehrerin Viviana treffe ich mich mit meiner argentinischen Freundin Luz. Darauf freue ich mich schon. Luz und ich sind durch die Umstände hier ein eingeschworenes Team geworden. Das Marziali hat immer noch geöffnet. Ich bin angenehm überrascht, aber auch verwundert. Freue mich auf meinen ‚Caffè‘. Von den Neuigkeiten des Tages erfahre ich erst am Abend.

Luz hat beschlossen nach Hause zurück zu kehren. Sie hat nur 4 Wochen frei und wollte Sprachunterricht nehmen. Leute kennen lernen. Die Stadt erleben. Jetzt, wo sie nur die Skype-Einzelstunden bekommen kann, will sie nach Hause. „I can have the Skype lessons from everywhere. So I can sit at home and have a Skype lesson! And nobody knows how things will go in the next weeks.” Sie hat ganz überraschend einen Rückflug heute Abend nach Buenos Aires bekommen. Ich bin ein bisschen traurig, dass meine neue Freundin und gleichzeitig einzige Kontaktperson abreisen wird. „I stay“, sage ich zu ihr. “See the weather, Luz. Sooner or later in Germany, we would have to stay at home too. But with bad weather!” Ich lade Luz zu einem Interview „Morning talk with Pat“ ein. Ich will, dass ihr sie ein bisschen besser kennen lernen könnt.

Bevor sie abfliegt wollen wir nochmal schnell in die Stadt. Luz will die Sachen kaufen, die sie gestern gesehen hatte. Doch alle Geschäfte haben geschlossen. Mist, gestern waren sie doch noch geöffnet. Alles, wirklich alles ist verrammelt und verriegelt. Wir fahren mit dem Bus wieder nach Hause. Jetzt fühlt es sich wirklich „wirklich“ an! Statt einer Umarmung, werfen wir uns Küsse zu. Hier trennen sich unsere Wege.

Infolge der Coronavirus-Epidemie sind in Italien bislang mehr als 630 Menschen gestorben. Die Gesamtzahl der gemeldeten Infizierten mit dem Erreger Sars-CoV-2 übersprang in Italien diese Woche die 10.000er-Marke.

12.03.2020 +++ News +++ Restaurants, Cafés, Geschäfte bleiben geschlossen +++ Nur Lebensmittelhandel und Apotheken dürfen öffnen +++ Kontrollen werden verschärft +++ Einreisestopp nach Italien +++ Regierung beschließt Milliardenhilfen

Am Donnerstag gibt’s nichts zu lachen.

Es klopft an meiner Wohnungstür. Mein Airbnb-Host steht in Jogginghosen und ungekämmt vor mir. Mit seinem stark italienischen Akzent spricht er mich auf Englisch an: „Patrizia. I ave information for you. You must stay in ouse. It’s law! Only for Supermarket you can go!“

Offizielle Bekanntmachung

Ach du Kacke! Jetzt wird es ernst. Alle, wirklich alle Restaurants, Cafés und Geschäfte sind geschlossen. Nicht einmal das Marziali hat auf. „Dann ist die Lage ernst“, denke ich! Ich bin extra die Straße runter gelaufen, um nachzuschauen. Ich konnte es nicht so recht glauben. Luz weg. Caffè weg. Gelato weg!

Ich verbringe den Tag zuhause. Ein ganz seltenes Gefühl macht sich in mir breit. Verlassen sein. Heimweh. Seit ich am 1. September meine Reise begonnen habe, hatte ich das nur einmal. Damals hatte zu jedem Zeitpunkt die Freiheit etwas zur Ablenkung zu unternehmen. Ich konnte mich mit Leuten treffen. Sport machen. Schwimmen gehen. Das half immer!

Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt…

Klar! Lies ein Buch! Besser noch zwei. Mach Yoga! Nicht nur morgens, sondern auch abends. Pilates. Sinniere! Koch dir was Schönes! Viele gut gemeinte Tipps habe ich bekommen. Und sie haben alle Recht. Mir fehlt das Miteinander mit anderen. Der soziale Kontakt. Ein kleiner Facebook-Post hat mir ein paar virtuelle Streicheleinheiten verschafft. Nicht das Schlechteste in dieser Situation! Meine Gedanken rotieren hin und her. Soll ich bleiben oder gehen. Ich möchte bleiben.

Italien ist in Europa das am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land. Mehr als 12.400 Menschen haben sich mit dem Virus, das die Atemwegserkrankung Covid-19 auslöst, infiziert. Bislang starben 827 Menschen.

13.03.2020 +++ News +++ Verschärfung Einschränkungen Bewegungsfreiheit bis 03. April +++ Straßen und öffentliche Plätze menschenleer +++ Parkanlagen abgesperrt +++ Warten vor dem Supermarkt +++ Flashmobs in Italien +++

Freitag kann man nichts mehr machen!

Der Gang zum Supermarkt ist mir eine willkommene Abwechslung. Diesmal gehe ich nicht auf direktem Weg, sondern mache einen sehr großen Umweg. Es ist kühl draußen, aber sonnig. Die Luft tut gut. Die Straßen sind leer. Polizei ist überall präsent.

Vor dem Supermarkt wundere ich mich, weil die Leute offenbar draußen warten. Tatsächlich. Im Abstand von 2-3 Metern stehen sie mit leeren Einkaufstaschen und warten, bis sie hineingerufen werden. „Prego!“ Ein Mitarbeiter hinter einer Atemmaske winkt mich herein. 15 Minuten habe ich angestanden. Was sonst ganz zackig ging, braucht jetzt Geduld. Die meisten Kunden tragen einen Mundschutz. Die Mitarbeiter sind alle mit Gummihandschuhen und Mundschutz ausgestattet. Ich kaufe mehr als ich brauche. Nur ein sehr kleiner Hamsterkauf. Aber dennoch merkwürdig.  

Die Italiener verhalten sich außerordentlich diszipliniert. Sie sind geduldig und gelassen. Trotz der angespannten Situation. Statt zu verzagen, rufen sie zu Flashmobs auf. Sie singen und musizieren, während sie sich von ihren Balkonen aus zuwinken. Einer meiner Nachbarn lässt konsequent abends ab 18 Uhr lautstark „Staying Alive“ von den Bee Gees über die Dächer des Wohnviertels schallen. Es tut gut, sich in dieser doch heiteren und gelassenen Gemeinschaft zu wissen. ‚Andrà tutto bene‘ eben!

Für mich hat heute Morgen das Schicksal entschieden. Ich reise ab. Nicht das Coronavirus treibt mich aus dem Land. Ich habe eine Nachricht von meinem Arzt erhalten. Das Ergebnis einer Vorsorgeuntersuchung, die ich im Februar noch zuhause hatte machen lassen, liegt vor. Eine Biopsie steht an. Ich sollte nicht damit warten. Plötzlich macht mir das mehr Sorgen, als die Angst vor einer Corona-Ansteckung. Alles ist eben relativ!

Am 13. März 2020 waren bereits 15.113 Menschen in Italien mit dem Coronavirus infiziert, von denen 1.016 verstorben sind.

14.03.2020 +++ News +++ Wie Italien der Pandemie trotzt +++ Weitere europäische Länder ziehen nach +++ Quarantäneverpflichtung für Einreisende auch in Deutschland

Am Samstag haben es dann alle kapiert!

Samstag habe ich mich kaum aus dem Haus getraut. Allein schon, um meine Solidarität zu zeigen. Am frühen Nachmittag mache ich mich auf den Weg zum Bäcker. Das ist auch sonst ein guter Grund für einen kleinen Spaziergang. Zur ‚Forno Roscioli‘ gehe ich eine Stunde. Je länger desto besser in diesen Tagen. 

Die Straßen sind auffällig leer. Wenige Fußgänger mit und ohne Hunde. Wenige Autos. Busse und Straßenbahnen fahren. Alle tragen einen Mundschutz. Viele tragen Plastik- oder Gummihandschuhe. Ein paar Jogger nutzen die Gelegenheit, den Gehweg für sich zu haben.

Geschäfte sind verriegelt. Die Rollläden heruntergelassen. Vor den Supermärkten bilden sich Warteschlangen. Wie Perlenketten stehen sie im Abstand von zwei bis drei Metern voneinander entfernt. Zwischenzeitlich ein gewohnter Anblick.

Nix los. Das Cafe geschlossen. Der Park verriegelt.

Mein Weg führt mich die Via Nomentana entlang. Die sonst so belebte Verkehrsader ist nahezu leer. Mehr oder weniger kann ich nochmal alle berühmten Bauwerke bewundern. Ganz ohne Massen von Touristen, die den Anblick meist erschweren. Am Piazza Venezia mit dem berühmten ‘Altare della Patria’ ist keine Menschenseele. Am ‚Plaza de la Republicà‘ nichts los. ‚Io resto a casa!‘. Jetzt haben es alle kapiert. Ich auch!

Der berühmte ‚Altare della Patria’ und leere Straßen

Ich finde mich mit meinem Schicksal ab. Es ist wie es ist. Morgen packe ich meine Koffer. Am Dienstag fliege ich nach Frankfurt. Mal sehen, ob und wie sie mich rein lassen. Auf diese Weise lerne ich das auch noch kennen. Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

Bis zum 14.03.2020 wurden weltweit 147.457 bestätigte COVID-19-Fälle und darunter 5.582 Todesfälle berichtet. 55% der Fälle sind in China aufgetreten. Immer mehr europäische Länder schließen ihre Grenzen. Weltweit setzen sich strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Virusinfektion durch.

4 Kommentare zu „Week #28“

  1. liebe Patty, auch wenn der Virus einen, Dich, mich umtreibt, allein auf der spanischen Treppe, welch Erlebnis! Nun habt Ihr wohl Ausgangssperre. Doch wie Du schreibst, wenn schon 4rantäne, dann in der ewigen Stadt! Halt durch, es ändert sich wieder! und mit einem Kaffee geht alles viel leichter!
    hier können wir noch einkaufen und selig der. der noch Klopapier hat. Das ist das einzige, was wir hier nicht mehr bekommen. Wer weiß, warum die Menschen dies horten. Milch , Mehl und Obst gibt es alles, wenn auch in kleinen Mengen, jeden Tag kann man bisher einkaufen.
    nach einer erlebnisreichen Reise nach Kolumbien und Peru bin ich seit dem Wochenende mit dem letzten Flieger aus Peru zurück. Die vielen unterschiedlichen Eindrücke, die mich immernoch bewegen, lassen die Geschehnisse um corona recht relativ erscheinen. Unsere älteren Mitbürger*innen wollen wir schützen, auch Menschen mit Vorerkrankungen, doch alle anderen können sich glücklich schätzen, wenn sie die blöde Infektion hinter sich bringen. sie bleibt ja erhalten und der einzige Schutz, ist sie selbst.
    Dir trotz allem
    gute Tage in der Sonne, nicht allzu anstregenden Einzelunterricht (puh, ich bewundere Dich) und ein solitäres Erleben der Stadt, wenn auch nur punktuell.
    LG Agnes

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  2. so nun habe ich zu Ende gelesen: für alles , was jetzt für Dich ansteht, drücke ich Dir die Daumen! Möge sich es sich gut ausgehen für Dich. Abrazo agnes

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